Einkommensteuern sparen mit Fonds

Mag. Thomas Rieß

C-QUADRAT Gründer und Geschäftsführer von ARTS Asset Management GmbH

Die gute Nachricht für alle Selbständigen: Für Wirtschaftsjahre, die seit dem 1.1. 2017 beginnen kann man in eine breitere Palette von Wertpapieren investieren, um Gewinnsteuern zu sparen. Dazu zählen die §14-EStG-Fonds.

 

Seit 1. 1. 2017 sind es nicht mehr nur Wohnbauanleihen, sondern eine breitere Auswahl an Wertpapieren, die Selbständigen­ einen Steuervorteil bringen. Durch Inves­titionen in sogenannte §14-Wertpapiere, darunter fallen bestimmte Anleihe-, Misch- und Garantiefonds, bleiben bis zu 13 Prozent (max. € 45.350) des Jahresgewinns steuerfrei!

 

Beschränkung aufgehoben

Zur Vorgeschichte: Bis 2014 war der Gewinnfreibetrag im § 10 Einkommensteuergesetz so geregelt, dass alle Wertpapiere, die dem §14 Abs. 7 Z. 4 EStG entsprachen, für den Freibetrag genutzt werden konnten, also auch bestimmte Fonds. Mit der Steuerreform 2014 (§124b Abs. 252 EStG) wurden plötzlich nur noch Veranlagungen in Wohnbauanleihen begünstigt. Die Beschränkung der Veranlagungsmöglichkeiten wurde von vornherein auf drei Jahre begrenzt und bei der letzten Gesetzesänderung auch nicht verlängert. Daher gilt jetzt wieder die §10-EStG-Regelung vor 2014. Selbständige kön-nen somit für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, wieder §14-EStG-Fonds nutzen, um Gewinnsteuern zu sparen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren). Daran ändert auch nichts, dass in der aktuellen § 10-EStG-Regelung (in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 13/2014) nur Wohnbauanleihen erwähnt sind.

 

Bis zu 13 % des Gewinns steuerbefreit!

Der jährliche Betriebsgewinn, der zu ver-steuern ist, errechnet sich aus der Summe aller Einnahmen beziehungsweise Umsätze abzüglich aller Betriebsausgaben. Gewinne bis zu € 30.000 sind immer steuerbegünstigt. Hier berücksichtigt die Finanz im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung automatisch einen Grundfreibetrag in Höhe von 13 Prozent des Gewinns. Wer beispielsweise € 27.000 nach Abzug seiner Kosten verdient, muss davon 13 Prozent, das sind € 3.510, nicht versteuern. Versteuert werden »nur« die übrigen € 23.490. Automatisch steuerbefreit sind maximal € 3.900 Gewinn (13 Prozent von € 30.000), ohne dass man überhaupt irgendwelche Investitionen tätigen muss. Wer besser verdient, kann zusätzlich zum Grundfreibetrag einen investitionsbedingten Gewinnfreibetrag von bis zu 13 Prozent geltend machen. Dafür muss man im gleichen Kalenderjahr »begünstigte Wirtschaftsgüter« anschaffen. Das heißt entweder Geld in neue, abnutzbare Anlagegüter mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren investieren (z. B. Maschinen, Geräte, EDV-Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fiskal-LKWs) oder §14-EStG-Fonds kaufen. Wer beispielsweise € 50.000 verdient, kann 13 Prozent der € 20.000, die den Grundfreibetrag überschreiten, in begünstigte Fonds investieren.

 

Der C-QUADRAT ARTS Total Return Vorsorge § 14 EStG Fonds für Ihren Gewinnfreibetrag

Um den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag zu nutzen, können Selbständige in alle Wertpapiere gemäß § 14 Abs. 7 Z. 4 EstG investieren. Der Fonds C-QUADRAT ARTS Total Return Vorsorge § 14 EStG (ISIN: AT0000789821) eignet sich dafür besonders gut. Seit Umstellung auf das ARTS System­ am 2. Mai 2003 hat der Fonds eine durchschnittliche Performance von 4,44 Prozent p.a. und 95,53 Prozent gesamt erzielt. In den vergangen fünf Jahren erzielte der Fonds 15,29 Prozent bzw. 2,89 Prozent p.a. (Stichtag: 30.09.2018). Der trendfolgende Fonds wird mit einem technischen Handelssystem gemanagt, das eigens von ARTS Asset Management entwickelt­ worden ist. Die Grundidee des Managementansatzes ist einfach erklärt: Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.

 

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Diese Marketingmitteilung dient ausschließlich unverbindlichen Informationszwecken und stellt kein/e Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar, noch ist sie als Aufforderung anzusehen, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages über eine Wertpapierdienstleistung oder Nebenleistung abzugeben. Dieses Dokument kann eine Beratung durch Ihren persönlichen Anlageberater nicht ersetzen. Die Darstellungen in diesem Dokument sind nur allgemeiner Natur, berücksichtigen nicht die individuelle steuerliche Situation des jeweiligen Anlegers und können sich jederzeit durch gesetzliche Änderungen oder Verwaltungspraxis verändern. Für detaillierte Auskünfte zur individuellen Besteuerung des Anlegers sollte daher ein Steuerberater kontaktiert werden. Performanceergebnisse der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Jede Kapitalveranlagung ist mit einem Risiko verbunden. Kurse können sowohl steigen als auch fallen. Ausgabe­ und Rücknahmespesen­ sind in der Berechnung der Performanceergebnisse nicht berücksichtigt. Die Perfor­mance wurde unter Anwendung der OeKB/ BVIMethode­ berechnet. Bei einem Anlagebetrag von € 1.000,– ist vom Anleger ein Ausgabeaufschlag iHv max. € 50,– zu bezahlen, welcher die Wertentwicklung seiner Anlage entsprechend mindert. Ev. Anfallende Depotkosten mindern den Ertrag des Anlegers zusätzlich. Berechnungsquelle: Cyberfinancials Datenkommunikation GmbH. Grundlage für den Kauf von Investmentanteilen ist der jeweils gültige Verkaufsprospekt, die wesentlichen Anlegerinformationen („KID“, „KIID“) sowie der Jahresbericht und, falls älter als acht Monate, der Halbjahresbericht. Diese Unterlagen stehen dem Interessenten bei der Verwaltungsgesellschaft (Ampega Investment GmbH) und bei der ARTS Asset Management GmbH, Schottenfeldgasse 20, A-1070 Wien, sowie im Internet unter www.arts.co.at kostenlos in deutscher Sprache zur Verfügung.