30 Jahre EDV 2000


Das Wiener IT-Systemhaus EDV 2000 blickt heuer auf bereits 30 erfolgreiche Jahre zurück. Im Jahr 1992 gründete Geschäftsführer Gerhard Tögel sein Unternehmen, damals noch als „One-Man-Show“, mit der Idee, Netzwerke zu betreuen und Unternehmen bei der Planung und Errichtung von IT-Netzwerken zu beraten.

Neben seinen Erfahrungen aus einem internationalen Großkonzern im Netzwerkbereich brachte er aber auch etwas
anderes mit: sein Interesse für Softwareentwicklung. Es dauerte nicht lange, bis das Unternehmen von einem namhaften Konzern den Auftrag erhielt, eine Branchensoftware für Optiker zu entwickeln. Diese Entwicklung legte den Grundstein für die Einstellung weiterer Mitarbeiter und läutete den Beginn des auch seither stetigen Wachstums im Unternehmen ein. Es blieb nicht bei der Optikersoftware. Die Entwicklung fand eine Zweitanwendung in Form einer Warenwirtschaftssoftware und bald folgte eine Branchensoftware für Tierärzte. Im Jahr 2000 zählte man bereits 20 Mitarbeiter.

In den juristischen Bereich drang EDV 2000 Anfang der 2000-er Jahre vor, als das Unternehmen die Entwicklung von WinCaus, dem Nachfolger des beliebten Anwaltsprogramms Causidicus, übernahm. Bald zeigte sich, dass WinCaus – trotz seiner großen Beliebtheit und seiner Stärke im Bereich der Forderungseintreibung – neben neueren Technologien nicht mehr lange bestehen könnte. EDV 2000 entschied sich, anstelle von „Facelifting“, einen radikalen und mutigen Schritt zu gehen und entwickelte die Software WinCaus. net vollkommen neu. Wie es der Zufall wollte, hatte Microsoft kurz vorher die neue Entwicklungsumgebung .net bzw. die Programmiersprache C# vorgestellt, die eine zeitgemäße Softwareentwicklung ermöglichte und auch heute noch eine State of the Art-Entwicklungsumgebung ist.

Nach 5-jähriger Entwicklungszeit kam WinCaus. net 2005 auf den Markt. Als Server-Client Installation konzipiert, ist die Software sowohl für Einplatzlösungen oder kleine Netzwerke, als auch für große IT-Strukturen mit vielen Nutzern geeignet. Ein besonderes Augenmerk legte man schon damals auf den Schutz und die Integrität der Daten.
Die Lösung, Dokumente und Dateien direkt in der SQL-Datenbank zu speichern und damit vor Zugriff von außen zu schützen, findet bis heute viel Zuspruch.

Heute betreut EDV 2000 im juristischen Bereich nicht nur Rechtsanwaltskanzleien, sondern auch Behörden und andere Unternehmen als Systemhaus und steht als kompetenter Ansprechpartner für Hard- und Software zur Verfügung. Diverse Zertifizierungen, unter anderem von Microsoft und Dell, bestätigen die Qualität der Leistungen.
Seit über 20 Jahren ist auch Spracherkennung ein fixer Bestandteil des Angebots, hunderte Anwälte arbeiten damit österreichweit. In den letzten Jahren kamen neue Technologien wie Voice-over-IP Telefonie dazu. Im juristischen Bereich hat EDV 2000 in Zusammenarbeit mit dem ÖRAK erst vor kurzem context® mitentwickelt, eine vollkommen
sichere Kommunikation, die in WinCaus.net komplett implementiert ist, aber auch plattformunabhängig über den Webbrowser oder eine App genutzt werden kann.

 

Die Töchter werden die Zukunft gestalten

Übrigens kann sich das Familienunternehmen auch mit einer für die Branche wohl ungewöhnlich lange Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter rühmen: „Über 10 Jahre sind der Durchschnitt, manche sind aber schon seit über 20 Jahren dabei“, freut sich Geschäftsführer Gerhard Tögel. Und auch für die Zukunft ist gesorgt: seine beiden
Töchter, welche seit Jahren im Unternehmen tätig sind, werden dessen Zukunft gestalten und weiterhin dafür sorgen, dass Service und Qualität zu fairen Preisen weiterhin hochgehalten werden.