Dr. Brandls Bienen

KRUMAU AM KAMP. Honig ist ein ganz besonderer Saft. Das weiß auch Dr. Ernst Brandl (Talos & Partner, BTP), der 2009 auf dem „Brandlhof“ in Krumau am Kamp mit der Imkerei begann. Mittlerweile sind die Erträge der kleinen Landwirtschaft so erfreulich, dass durch den Verkauf des Honigs ein Charity-Projekt unterstützt werden kann.

 

Mit drei Stöcken hat es begonnen, inzwischen ist die Imkerei des renommierten Wirtschaftsjuristen Dr. Ernst Brandl auf knapp 20 Völker angewachsen. „Im Flugradius unserer Bienen rund um den Bauernhof stehen ihnen rund 15 Hektar Acker und Wiesen sowie weiter 15 Hektar Wald an Fläche zur Verfügung“ fasst er das vorläufige Ergebnis seiner nebenberuflichen Tätigkeit zusammen.

 

Kein Honiglecken

Dr. Brandl erinnert sich an mühselige Anfänge. Auf der 2009 erworbenen Fläche wurde, als Folge einseitiger Düngungsmaßnahmen, die überschaubare Zahl von 20 Insektenarten festgestellt. Die konsequente Bewirtschaftung des Bodens als Biodiversitätsfläche habe im Laufe der Jahre nicht nur einen guten Lebensraum für die Bienen geschaffen, sondern die Ansiedlung vieler „verschwundener“ Insekten ermöglicht. Viele durch Unkrautvernichter vertriebene Pflanzen wie Kornblumen, Natternköpfe oder wilder Borretsch sind zurückgekehrt. Auch bei der Pflege der Bienen wurden neue Wege eingeschlagen. Das Ergebnis: Gute Erträge „zufriedener“ Bienenvölker.

 

Honig für den guten Zweck

Der Erlös des Verkaufs des Honigs mit nachweislicher Bio-Qualität kommt dem Haus Immanuel zugute, einem Übergangswohnhaus für wohnungslose in- und ausländische Frauen mit ihren Kindern. Caritas&Du bieten hier 19 betreute Wohnungen, die von den Bewohnerinnen persönlich gestaltet werden können. Hier gibt es darüber hinaus Begleitung und Unterstützung in aktuellen Krisen, finanzielle, soziale, gesundheitliche und rechtliche Unterstützung, Hilfe bei Erziehungsproblemen oder Lernschwierigkeiten usf.

 

Nähere Informationen zu Imkerei, Honigverkauf und Haus Immanuel gibt es auf der Website:

www.honey4charity.at