Erbrecht kennt keine Grenzen

 

 

 

 

Dr. Wolfgang Schöberl,

WSLAW ist die Rechtsanwaltskanzlei von Dr. Wolfgang Schöberl, der eine vor 50 Jahren in Wien gegründete, auf Erbrecht spezialisierte Kanzlei 2013 übernahm. Neben Erbrecht betreut Dr. Wolfgang Schöberl mit seinem Team auch Liegenschaftsrecht und allgemeines Zivilrecht.

 

GEMEINSAME PLATTFORM. „Transalp-Recht“ betreut grenzüberschreitende Erbrechts- und  Vermögensnachfolge-Causen. Ansprechpartner in Wien und München beraten sowohl in rechtlichen wie auch in steuerlichen Fragen 

 

Lebenswege werden internationaler. Viele Menschen begründen aus beruflichen oder privaten Gründen einen Wohnsitz außerhalb ihres Heimatstaates. Sie gehen binationale Partnerschaften ein und bauen Vermögenswerte auf, die sich in mehreren Staaten befinden und an die nächste Generation weitergegeben werden wollen.

Erb­rechtliche Fragestellungen sind oftmals transnational akzentuiert.

Dem trägt Transalp-Recht Rechnung. Transalp-Recht ist eine gemeinsame Plattform der Rechtsanwaltskanzleien RDS in München und WSLAW in Wien, die auf eine grenzüberschreitende juristische Beratung in Erbfällen und bei der Vermögensweitergabe abzielt. Denn es ist unerlässlich, über den Tellerrand des eigenen nationalen Rechts zu blicken:

So können beispielsweise die Gestaltungsmöglichkeiten genutzt werden, die die europäische Erbrechtsverordnung (EuErbVO) bietet. Während nämlich in vielen Ländern Europas bislang an die Staatsangehörigkeit des Verstorbenen angeknüpft wurde, ist wegen der seit dem 17.8.2015 geltenden EuErbVO in allen EU-Mitgliedstaaten außer Dänemark, Irland und dem Vereinigten Königreich (diese nehmen nicht an der EuErbVO teil) der letzte gewöhnliche Aufenthaltsort für das materielle Erbrecht maßgeblich. Es besteht aber immer die Möglichkeit, in einer letztwilligen Verfügung die Anwendung des Heimatrechtes zu wählen. Für einen deutschen Staatsangehörigen, der seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich hat, gilt also nun österreichisches Erbrecht – er kann aber eine Rechtswahl zu Gunsten seines deutschen Heimatrechtes treffen. Und das kann einen markanten Unterschied machen: Um nur ein kleines Beispiel zu erwähnen, haben nach österreichischem Erbrecht die Eltern kein Pflichtteilsrecht, während das nach deutschem Erbrecht sehr wohl der Fall ist.

Die Rechtsanwälte von Transalp-Recht kennen solche Feinheiten und bieten daher eine optimierte Beratung in grenzüberschreitenden  erb­rechtlichen Konstellationen. Dies schließt auch steuerliche Aspekte ein: Zwar ist in Österreich – im Gegensatz zu Deutschland – die Erbschafts- und Schenkungssteuer bekanntlich abgeschafft worden. Doch man sollte sich nicht in Sicherheit wiegen: Wird ein in Österreich belegener Vermögenswert übertragen, unterliegt dies der deutschen Steuer, wenn auch nur eine der beteiligten Personen ihren Wohnsitz in Deutschland hat. Gut beraten ist daher, wer sich durch deutsche Juristen vor den deutschen steuerlichen Fallstricken warnen lässt. Umgekehrt haben auch die österreichische Grunderwerbsteuer und Immobilienertragsteuer ihre Tücken, denen auch ausgesetzt ist, wer zwar in Deutschland lebt, aber eine österreichische Immobilie, beispielsweise eine Ferienwohnung in den Bergen, an seine Kinder übertragen möchte.

 

Transalp-Recht kann durch seine hochspezialisierten österreichischen und deutschen Rechtsanwälte solche grenzüberschreitenden Gesichtspunkte bei Erbrecht und Vermögensnachfolge im Sinn des Mandanten berücksichtigen.


               Julia Roglmeier                                                                                Maria Demirci

Die Partnerinnen der Kanzlei RDS, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht Julia Roglmeier und Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht Maria Demirci, zählen seit Jahren zu Deutschlands führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Vermögensvorsorge- und Vermögensnachfolgeplanung.