Geistige ErBauung im Stift Melk

AWAK stärkt Fundament für Beratung in Bau- und Immobilienprojekten – Es ist eines der ältesten Bauobjekte Österreichs: Stift Melk. In seiner wechsel­vollen Geschichte wurde es mehrmals auf-, um- und ausgebaut und bildet damit einen perfekten thematischen Rahmen für das diesjährige Intensivseminar der Anwaltsakademie: „Vom Projekt zum Objekt: Baurecht – Bauvertragsrecht – Architektenrecht und vieles mehr!“

 

Was Ziegel und Mörtel für die Maurer, sind Gesetz und Rechtsprechung für die Juristen: Beides fügt sich mit Erfahrung zu einem tragfähigen, soliden Gebäude zusammen. Die Anwaltsakademie konnte dafür zahlreiche Experten und Expertinnen aus Lehre und Praxis als Referenten gewinnen.

 

Zu Beginn geht es gleich um das „liebe Geld“: Über Kosten im Baurecht, im speziellen Gemeinkosten und Geschäftsgemeinkosten, referiert Rechtsanwalt Dr. Georg Karasek. Da ein Bau­projekt vom ersten Spatenstich bis zur Schlüsselübergabe Einfluss auf die Umwelt nimmt, sind die diesbezüglichen Rechtsmaterien entsprechend komplex geworden: UVP, Naturschutz- und Umweltrecht werden die beiden Rechtsanwälte Hon.-Prof. Dr. Christian Schmelz und Dr. Michael Hecht sowie Prof. Dr. Daniel Ennöckl, LL.M., von der Universität Wien behandeln.

 

Vorsorge statt Nachsorge

Der zweite Seminartag widmet sich vorrangig der Vertragsgestaltung: Die durchaus gewünschte Flexibilität birgt auf ihrer Schattenseite auch viel Konfliktpotenzial. Konflikte gar nicht erst entstehen lassen – das Credo von Hon.-Prof. Dr. Irene Welser, tätig bei CHSH. Ein optimal gestalteter Bauvertrag minimiert Streitpunkte, geht an den richtigen Stellen ins Detail, räumt aber auch Verhandlungsspielraum ein. Vorsorge ist auch für böse Überraschungen ratsam, die im Boden lauern können. Wie man Haftungen für Kontaminationen bestmöglich regelt, berichtet Mag. Hannah Magdalena Schaflinger, Baurechtsexpertin bei Wolf Theiss.

 

Wie ein Konflikt am Bau auch anders gelöst werden kann als vor Gericht, zeigen die Rechtsanwälte Dr. Christoph Leon und Dr. Karin Gemeiner, Präsidentin der Anwaltlichen Vereinigung für Mediation und kooperatives Verhandeln. Collaborative Law ist eine geeignete Methode, um einen Streit rascher und wirtschaftlicher beizulegen, ohne laufende Bauprojekte und Geschäftsbeziehungen zu gefährden.

 

„Im Namen der Republik!“ bildet den Auftakt des dritten Seminartages. Univ.-Prof. Dr. Michael Bydlinski, Hofrat des OGH, informiert über die neueste baurechtliche Judikatur, Univ.-Prof. Dr. Martin Schauer über Erfahrungen mit der Bau ARGE nach der GesbR Reform. Zum Abschluss des Vortragsteils zeigt Mag. Johannes Eisl, wie man auf steuerlicher Seite ein Bauprojekt optimiert. Für Rechtsanwaltsanwärter bietet der Samstagnachmittag noch einen Workshop mit Beispielen aus der Schiedsgerichtsbarkeit und mit einem Prozessspiel.

 

Trotz geballter Information kommt die Entspannung und Unterhaltung nicht zu kurz: Führungen durch den berühmten Garten und das nächtliche Stift sowie ein gemütlicher und ku­linarisch ansprechender Abend auf Schloss Schallaburg runden das Programm des diesjährigen Intensivseminars ab.

 

Termin:

Intensivseminar „Vom Projekt zum Objekt: Baurecht – Bauvertragsrecht – Architektenrecht und vieles mehr!“

Donnerstag, 05.10.2017 bis Samstag, 07.10.2017, Stift Melk

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