Kartellrecht Moot Court 2017

WIEN, 16.5.2017. Das Team Juridicum 1 sicherte sich den Sieg beim Kartellrecht

Moot Court 2017 – Bester Redner wurde Michael Otti vom Team der Universität Graz.

 

Auch heuer hatten Studierende wieder die Möglichkeit beim Kartellrecht Moot Court sich vor einer Jury zu duellieren.

Keine Sorgen muss man sich um den Nachwuchs der Kartellrechtsexpertinnen und -experten in Österreich machen. Denn alle Teams zeigten herausragende Fähigkeiten insbesondere in der rechtlichen und ökonomischen Aufbereitung des Sachverhaltes. Denn in komplexen Fällen, wie diese oftmals im Kartellrecht vorzufinden sind, ist nicht nur Rechtsexpertise sondern auch ein ökonomisches Verständnis gefragt. Der Fall betraf kartellrechtlich bedenkliche Verhaltensweisen eines Unternehmens, welches sich auf die Entwicklung von Apps insbesondere im Be-reich des „Mobile Games“ spezialisiert hat.

 

Den ersten Platz sicherte sich das Team Juridicum 1 (Claudia Pöttinger, Daniel Metz, Paul Nimmerfall). Der beste Redner Michael Otti (Team Universität Graz) konnte durch sein rhetorisches Brillieren in der mündlichen Verhandlung die Jury überzeugen. Die BWB veranstaltete den Kartellrecht Moot Court gemeinsam mit der RA-Kanzlei DORDA und der European Law Students Association (ELSA) auf der Wirtschaftsuniversität Wien. Die acht Teams von den Universitäten Juridicum Wien, Wirtschaftsuniversität Wien, Graz, Linz, Salzburg und Innsbruck wurden von einer vierköpfigen Jury, bestehend aus Mag. Nikolaus Schaller (Kartellgericht), Prof. Dr. Thomas Jaeger, LL.M. (Universität Wien), Stv. Geschäftsstellenleiterin Mag. Natalie Harsdorf LL.M. (Bundeswettbewerbsbehörde)­ und Dr. Heinrich Kühnert M.Jur. (DORDA), bewertet. Bei der Bewertung zählte unteranderem die Sachverhalts- und Rechtsanalyse, Argumentations- und Rhetoriktechniken sowie das Zeitmanagement und wie gut die Teams zusammenarbeiten.