Mit dem C-QUADRAT ARTS Total Return Vorsorge          §14 EStG Fonds Einkommenssteuer sparen

MAG. LEO WILLERT

CEO und Head of Trading, ARTS Asset Management GmbH

 

Für Wirtschaftsjahre, die seit dem 1.1.2017 beginnen, kann man in eine breitere Palette von Wertpapieren investieren, um Gewinnsteuern zu sparen! Zu den in Frage kommenden Wertpapieren zählen §14-EStG-Fonds. 

Seit 1.1.2017 bringen nicht mehr nur Wohnbauanleihen, sondern eine breitere Auswahl an Wertpapieren, einen Steuervorteil für selbstständig Tätige. Durch Investitionen in sogenannte §14-Wertpapiere, darunter fallen bestimmte Anleihe-, Misch- und Garantiefonds, bleiben bis zu 13 Prozent (max. 45.350 Euro) des Jahresgewinns steuerfrei! 

 

Beschränkung aufgehoben

Zur Vorgeschichte: Bis 2014 war der Gewinnfreibetrag im §10 Einkommensteuergesetz so geregelt, dass alle Wertpapiere, die dem §14 Abs. 7 Z. 4 EStG entsprachen, für den Freibetrag genutzt werden konnten, also auch bestimmte Fonds. Mit der Steuerreform 2014 (§124b Abs. 252 EStG) wurden plötzlich nur noch Veranlagungen in Wohnbauanleihen begünstigt. Die Beschränkung der Veranlagungsmöglichkeiten wurde von vornherein auf drei Jahre begrenzt und bei der letzten Gesetzesänderung auch nicht verlängert. Daher gilt jetzt wieder die

§10-EStG-Regelung vor 2014. Selbständige können somit für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.2016 beginnen, wieder §14-EStG-Fonds nutzen, um Gewinnsteuern zu sparen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren). Daran ändert auch nichts, dass in der aktuellen §10-EStG-Regelung (in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 13/2014) nur Wohnbauanleihen erwähnt sind. 

 

Bis zu 13 % des Gewinns steuerbefreit!

Der jährliche Betriebsgewinn, der zu versteuern ist, errechnet sich aus der Summe aller Einnahmen beziehungsweise Umsätze abzüglich aller Betriebsausgaben. Gewinne bis zu 30.000 Euro sind immer steuerbegünstigt. Hier berücksichtigt die Finanz im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung automatisch einen Grundfreibetrag in Höhe von 13 Prozent des Gewinns. Wer beispielsweise 27.000 Euro nach Abzug seiner Kosten verdient, muss davon 13 Prozent, das sind 3.510 Euro, nicht versteuern. Versteuert werden »nur« die übrigen 23.490 Euro. Automatisch steuerbefreit sind maximal 3.900 Euro Gewinn (13 Prozent von 30.000 Euro), ohne dass man überhaupt irgendwelche Investitionen tätigen muss. Wer besser verdient, kann zusätzlich zum Grundfreibetrag einen investitionsbedingten Gewinnfreibetrag von bis zu 13 Prozent geltend machen. Dafür muss man im gleichen Kalenderjahr »begünstigte Wirtschaftsgüter« anschaffen. Das heißt entweder Geld in neue, abnutzbare Anlagegüter mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren investieren (z.B. Maschinen, Geräte,

EDV- Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fiskal-LKWs) oder §14-EStG-Fonds kaufen. Wer beispielsweise 50.000 Euro verdient, kann 13 Prozent der 20.000 Euro, die den Grundfreibetrag überschreiten, in begünstigte Fonds investieren. 

 

 

Der C-QUADRAT ARTS Total Return Vorsorge

§ 14 EStG Fonds für Ihren Gewinnfreibetrag Um den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag zu nutzen, können Selbständige in alle Wertpapiere gemäß §14 Abs. 7 Z. 4 EstG investieren. Der Fonds C-QUADRAT ARTS Total Return Vorsorge § 14 EStG (ISIN: AT0000789821) eignet sich dafür besonders gut. Seit Umstellung auf das

ARTS-System am 2. Mai 2003 hat der Fonds eine durchschnittliche Performance von 4,38 Prozent (Gesamt 102,27 Prozent) erzielt. In den vergangen fünf Jahren erzielte der Fonds 11,12 Prozent bzw. 2,13 Prozent p.a. (Stichtag: 30.09.2019). Der trendfolgende Fonds wird von einem eigens von ARTS Asset Management entwickelten Handelssystem gemanagt. Die Grundidee des Managementansatzes ist einfach erklärt: Gewinne laufen lassen, Ver- luste begrenzen.