Neue Gesetze, neue Funktionen

Die Zeiten sind bewegt für die Rechtsan­waltschaft: Geldwäscherichtlinie und Datenschutzgrundverordnung bringen zahlreiche neue Herausforderungen mit sich, die einschneidende Auswirkungen auf den berufli­chen Alltag der Rechtsanwälte haben können. WinCaus.net geht auch hier mit der Zeit und bringt zahlreiche Erleichterungen für die neuen Aufgaben. Nicht alles davon ist wirklich neu; manche Funktionen sind bereits seit Jahren in der Software verankert. So, wie beispielsweise auch der Export von Personendaten in das Treu­handmodul der Rechtsanwaltskammer Wien. WinCaus.net kann bereits seit Jahren Personen­daten im VCF-Format ausgeben, die sich be­quem im Treuhandmodul einlesen lassen.

 

Neu hingegen sind die Funktionen im Zusam­menhang mit der Geldwäscheprüfung, die Rechtsanwälte in vielen Fällen durchführen müssen. WinCaus.net bietet hier nützliche Unterstützung an. Bereits bei der Anlage einer Person kann an­gegeben werden, ob diese ein sogenannter PEP (Politisch Exponierte Person) ist. Ebenso kann bei der Aktenanlage festgelegt werden, ob es sich bei der aktuellen Causa um ein „geldwäschegeneigtes Geschäft“ handelt. WinCaus.net druckt dann die erforderlichen Fragebögen und Check­listen aus, damit diese nicht vergessen werden. Ebenso ist im Nachhinein eine Suche nach den gekennzeichneten Akten und Personen möglich. Eine weitere juristische Großbaustelle der nächsten Zeit ist die Datenschutzgrundverordnung. WinCaus.net ist hier bereits seit längerem mit dem Modul „Security“ gerüstet, das nicht nur Berechtigungen für unterschiedliche Programmbereiche erlaubt, sondern auch eine Änderungs­verfolgung enthält. Damit lässt sich bei jedem Datensatz nachvollziehen, wann und durch wen dieser angelegt oder zuletzt geändert wurde. Diese Auswertung kann auch bequem exportiert werden. Überhaupt kommt in Zusammenhang mit Datenschutz der Vorteil der WinCaus.net Systemarchitektur zum Tragen: Die Daten liegen in der SQL Datenbank und sind damit Zugriffen von außen entzogen. Ein Vorteil, der sie nicht zuletzt auch vor Ransomware schützt.

 

Natürlich könnte man die Daten in eine Cloud verlagern – aber weiß man dann auch wirklich, wo sie liegen? Ja, und zwar mit Microsoft Azure, dem Clouddienst mit der derzeit wohl höchsten Sicherheitsstufe. Wer wirklich mobil sein will, wird das System schnell für sich entdecken, auf das bereits zahlreiche internationale Konzerne setzen. Ähnlich hohe Sicherheit in Bezug auf die Datenspeicherung bietet übrigens das neue Microsoft Online Exchange mit Office 365. Der Dienst kommt aus Deutschland, die Daten liegen damit im deutschsprachigen Raum – ein Service, das gerade für Berufe mit Verschwiegenheits­pflicht (Anwälte, Steuerberater, Notare und Ärzte) entwickelt wurde. Wie in einem lokalen Ex­ change, sind auch hier alle fortgeschrittenen E-Mail Funktionen verfügbar, ebenso ein Ka­lender, der lokal und mobil gleichzeitig genutzt werden kann.

 

Klar ist dabei, dass lokale Datenspeicherung stets die höchste Sicherheit bietet. Das dürfte auch dem Credo der Rechtsanwaltskammern entsprechen. Allerdings sind die vorgestellten Systeme gerade für den unternehmerischen Bereich entwickelt worden und bieten nicht nur höchste Sicherheitsstandards, sondern auch Transparenz bei der Datenspeicherung, sodass sie den Compliace-Vor­gaben der Europäischen Union entsprechen.