Telefonieren wie in der Zukunft

Telefonieren über das Internet ist kein neues Phänomen. Waren es zunächst noch Apps wie Skype oder Whatsapp, so gibt es mittlerweile etablierte Offce-Lösungen, die in vielen Unternehmen und Rechtsanwaltskanzleien längst Alltag geworden sind. Kein Wunder, bietet Voice over IP (kurz: VoIP) gegenüber einer klassischen

ISDN-Telefonanlage zahlreiche Vorteile. Das gilt vor allem für Cloudya, die virtualisierte Telefonielösung von NFON, bei der nicht einmal eine physische Telefonanlage vor Ort notwendig ist.

 

Tatsächlich sind die technischen Voraussetzungen für die Telefonanlage in nahezu allen Büros bereits vorhanden, da lediglich eine Breitband-Internetverbindung benötig wird. Die teuer angekaufte Hardware entfällt ebenso, wie die Verkabelung für eine klassische Telefonleitung, etwa über ISDN. Alles funktioniert über das Internet und bietet dabei denselben Funktionsumfang und dieselbe Datensicherheit, die man auch von „klassischen“ Telefonanlagen gewohnt ist – eigentlich sogar mehr, denn bei VoIP lässt sich die Kommunikation sogar verschlüsselt übertragen. Ebenso entfällt eine gewisse Abhängigkeit vom Servicetechniker im Fall von Störungen. VoIP ist immer verfügbar, wenn das Internet verfügbar ist. Es benötigt keine laufende Wartung oder Betreuung. Das ist nicht unwesentlich, können doch die Wartungskosten einer klassischen Telefonanlage mit bis zu 150 Euro pro Stunde zu Buche schlagen. Dafür ist das System gegenüber ISDN vielseitiger und modularer. Während bei einer ISDN Leitung nur zwei Anrufe gleichzeitig möglich sind, gibt es bei VoIP keine Beschränkung. Das Breitband-Internet erlaubt eine Vielzahl gleichzeitiger Gespräche, ohne für zusätzliche Leitungen bezahlen zu müssen. Der Kunde bezahlt eine Flatrate, also einen fixen Paketpreis für den bezogenen Tarif. Die Anlage wächst auch mit dem Unternehmen mit: zusätzliche Nebenstellen können monatlich dazugeschaltet oder abgemeldet werden. Konferenzschaltungen, Nachtschaltung, Wartemusik sind ebenso Standard, wie Aufzeichnungsfunktionen oder das Einrichten einer virtuellen Vermittlung. Die Gespräche werden wahlweise über klassische Tischgeräte, also Telefonapparate, geführt. Alternativ können aber auch andere Geräte wie Mobiltelefone oder Tablets in das VoIP-Netzwerk integriert werden. Es ist ganz einfach möglich, Anrufe direkt über den PC zu starten oder entgegenzunehmen. Das ist beispielsweise in Kombination mit der Kanzleisoftware WinCaus.net besonders effizient, die über ein

TAPI-taugliches Telefonmodul angebunden wird und so Telefonate direkt aus dem Akt erledigt werden – Zeitaufzeichnung, Leistungserfassung und Aktenvermerk inklusive. Verpasste Anrufe können über eine Rückrufliste verwaltet werden. Die Anrufererkennung identifiziert den Anrufer bei hereinkommenden Gesprächen und bietet die zu dieser Person gehörigen Akten zum Öffnen an. Eine unglaublich praktische Symbiose, die im Alltag wertvolle Zeit einsparen kann. Mobile Nebenstellen sind dabei so integriert, dass die auf Wunsch beim Anruf die Festnetznummer anzeigen. Als Anrufer lässt sich auf diese Weise die Anwesenheit im Büro simulieren, auch wenn man gerade unterwegs ist. Das funktioniert sogar dann, wenn im Büro mal der Strom ausfallen sollte. Nebenstellen für Türöffner lassen sich ebenso integrieren, wie ein elektronisches Fax. Dabei kommt ein Fax als E-Mail Anhang herein bzw. wird über eine Weboberfläche versendet. Der Umstieg auf Cloudya ist denkbar einfach. Dank Rufnummernportierung kann die bisherige Festnetznummer beibehalten werden. Alternativ ist es möglich, eine Weiterleitung von der bestehenden Anlage einzurichten. EDV 2000 berät Sie diesbezüglich gerne, um die optimale Kommunikationslösung zu finden. Denn im Unterschied zu persönlichen Daten muss Kommunikation nicht im Unternehmen gehostet werden – so schafft man Flexibilität und Unabhängigkeit.