Reges Interesse fand die Einladung der RAK Niederösterreich zu dem alle zwei Jahre veranstalteten „Junganwält:innentag“ heuer am 5. März.
Alle zwei Jahre lädt die Rechtsanwaltskammer Niederösterreich jene Junganwältinnen und Junganwälte ein, die innerhalb dieses Zeitraums angelobt wurden. In den Räumen der Kammer in St. Pölten war es am 5. März wieder soweit. Von den erst kurz im Beruf tätigen 34 Junganwält:innen fand sich eine erfreulich große Zahl zur informell-feierlichen Zusammenkunft ein. RAK-Präsident Christoph Sauer erinnerte den Berufsnachwuchs an einige wesentliche Kernaufgaben: „Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte schreiten bei Angelegenheiten ein, die für die Menschen von größter Wichtigkeit sind: Familie, persönliche Freiheit und vermögensrechtliche Angelegenheiten. Die Möglichkeit, anderen Menschen zu helfen und diese bei ihren Anliegen zu unterstützen, ist das oberste Leitprinzip.“ Laut Präsident Sauer kommt den Anwälten und Anwältinnen auch bei der Wahrung der Grund- und Freiheitsrechte eine besondere Rolle zu: „Notwendige Voraussetzung dafür ist die Selbstverwaltung über die einzelnen Rechtsanwaltskammern der Bundesländer.“ Ein umständehalber aktuelles Thema der Junganwält:innentages in St. Pölten waren die besonderen Herausforderungen durch die modernsten Technologien. Insbesondere die Nutzung der Künstlichen Intelligenz (KI) werfe einige Fragen auf, insbesondere beim Thema Datenschutz und der Verwendung der Dienste im Arbeitsalltag. Für die nächste Zusammenkunft in zwei Jahren wünscht sich Präsident Sauer, dass er dann 50 Junganwältinnen und Junganwälte begrüßen wird können. Damit würde die Rechtsanwaltskammer Niederösterreich dann locker die Zahl von 500 Mitgliedern überspringen. Derzeit sind es 469.
RA Dr. Christoph Sauer
ist seit zwei Jahren
Präsident der Rechtsanwaltskammer Niederösterreich.
