MANZ-Noxtua: Der Legal AI Workspace

 

 

 

 

 

 

 

 

PREMIERE. Europas souveräne Rechts-KI – exklusiv mit kuratierten MANZ- Fachinhalten – eine Kooperation des MANZ Verlags mit dem deutschen KI-Unternehmen Noxtua.

Susanne SteinPressl (MANZ) und Leif-Nissen Lundbæk (Noxtua)  

 

Mit MANZ-Noxtua bringen der österreichische Rechtsverlag MANZ und das europäische Legal-Tech-Unternehmen Noxtua einen neuen Legal AI Workspace auf den Markt. Ziel ist es, Rechtsanwender:innen, Institutionen und Unternehmen eine Plattform zu bieten, die künftig Inhalte mehrerer europäischer Fachverlage vereint und die so den Zugang zu kuratierter Fachinformation aus einer Hand ermöglicht. Mit MANZ-Noxtua geht der Verlag bewusst den europäischen Weg: durch Kooperation mit Noxtua, um Fachinformationen verschiedener Verlage auf einer Plattform zusammenzuführen und so die Effizienz juristischer Arbeit grundlegend zu steigern. Auch das 2017 aus Forschung an der Oxford University und dem Imperial College London gegründete KI-Unternehmen Noxtua verfolgt mit seiner Initiative, Rechts-KI gemeinsam mit führenden europäischen Verlagen zu entwickeln, einen klaren europäischen Gedanken: digitale Souveränität durch Kooperation statt Insellösungen. Dazu integriert Noxtua die Publikationen von MANZ in die Produktversion MANZ-Noxtua, jene des führenden deutschen Fachverlags C.H.Beck in Beck-Noxtua. Mit Helbing-Lichtenhahn kooperiert man für Swiss-Noxtua. Weiters bald an Bord: Schweden, Polen, Slowakei und Bulgarien.

Jurist:innen können so die Fachinformationen mehrerer Verlage an einem Ort abrufen, nahtlos in ihre Arbeitsabläufe einbinden und so effizienter arbeiten. Recherchen, Analysen und die Erstellung juristischer Dokumente erfolgen dabei in einem einheitlichen digitalen Workspace, statt über viele getrennte Systeme – und das auch grenzüberschreitend. Im Unterschied zu generischen KI-Modellen ist MANZ-Noxtua ein komplettes und auf juristische Inhalte spezialisiertes KI-System, bestehend aus eigener, souveräner Infrastruktur, einem speziell für Jurist:innen entwickelten proprietären Sprachmodell (LLM), kuratierten Daten aus dem MANZ Wissensnetzwerk sowie einer nutzerzentrierten Anwendung. So können Rechtsanwender:innen sicher sein, dass Fachbegriffe korrekt interpretiert werden und die Ergebnisse den juristischen Anforderungen entsprechen. Dabei ist hervorzuheben, dass die Technologie souverän in Europa entwickelt und betrieben wird. Damit positioniert sich MANZ- Noxtua nicht nur als technologische Innovation, sondern auch als strategische Antwort auf die Frage nach Europas digitaler Selbstbestimmung. „Mit Noxtua verfolgen wir den Wunsch, alle europäischen Länder ab zudecken. Aufgrund des Föderalismus und der sehr unterschiedlichen Rechtsordnungen sind wir auf starke Partner in allen Ländern angewiesen, um diese Tiefe abdecken zu können. Diese Partner finden wir in den Rechtsverlagen. Wir verfolgen hier eine enge, tiefe Zusammenarbeit in Form von gemeinsamen Teams und stetigem Austausch“, so Dr. Leif-Nissen Lundbæk, CEO und Gründer von Noxtua. Mit MANZ-Noxtua erledigen Jurist:innen Routineaufgaben in Zukunft noch schneller, ohne auf die erforderliche Sorgfalt verzichten zu müssen. Die exklusive Verbindung aus qualitativ hochwertigen rechtlichen Inhalten in Verbindung mit der innovativen KI-Techno logie von Noxtua verschafft den entscheidenden Vorsprung bei der Beratung. Neben klassischen Rechtsanwender:innen eröffnet MANZ-Noxtua auch neue Möglichkeiten im institutionellen Bereich und in Unter nehmen. Durch die Integration des Legal AI Workspace in bestehen de Workflows können juristische Fragestellungen direkt im Arbeitsprozess geprüft und bearbeitet werden. Alle Daten werden DSGVO-konform verarbeitet. Das System erfüllt die hohen Anforderungen an Vertraulichkeit, Berufsgeheimnis und Datensicherheit und entspricht zudem den Vorgaben der Richtlinien für die Ausübung des Rechtsanwaltsberufes (§ 40 Abs. 3 RL-BA 2015) in Österreich.

MANZ-Noxtua ist seit 24. Juni 2026 in Österreich verfügbar, Details finden Sie unter noxtua.manz.at.